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Leben retten?
Ehrensache.

Die G-Klasse der DLRG Dinslaken leistet 30 Jahre Wasserrettung.

Seit 21 Jahren ist Fabian Friese Mitglied der DLRG, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft. Die G-Klasse war aber schon vor ihm da. Ganze 30 Jahre hat sie bis heute für die Rheinrettungsstation in Voerde unverzichtbare Hilfe im Katastrophenschutz geleistet. Eine beeindruckende Einsatzzeit, die zeigt: Auf den Geländewagen von Mercedes-Benz ist langfristig Verlass.

Gelebte Verantwortung.

DLRG Ortsgruppe Dinslaken e.V. ist auf der Beifahrertür der rot-weißen G-Klasse 290 GD zu lesen. Tatsächlich stationiert ist die Rettung allerdings im nahegelegenen Voerde. Das sei der Tatsache geschuldet, dass Dinslaken ein nur kurzes Rheinufer von knapp 200 m habe, erklärt der Pressesprecher und stellvertretende Ausbildungsleiter Fabian Friese.

Seine Ortsgruppe ist breit aufgestellt: von der Rettungs- und Anfängerschwimmausbildung, über die Aufklärung zu Wassergefahren bis zum aktiven Wasserrettungsdienst. Ertrinken verhindern“, lautet die Mission der größten freiwilligen Wasserrettungsorganisation der Welt. Wo immer Hilfe benötigt wird, kommt die DLRG zum Einsatz. So auch in Voerde am Rhein.

Sicher im Einsatz.

Immer ganz vorne mit dabei: die G-Klasse 290 GD. Zuletzt beim Jahrhunderthochwasser, das neben Rheinland-Pfalz auch Nordrhein-Westfalen besonders stark getroffen hat, war das knapp 90 PS starke Fahrzeug rund um die Uhr im Einsatz. Die hohe Anhängerlast der G-Klasse ermöglicht ihre Verwendung als Zugfahrzeug für die großen Rettungsboote der Station. Hinzu kommt die hervorragende Geländegängigkeit in Gebieten fernab befestigter Straßen. Damit können beispielsweise Boote an steilen Böschungen ins Wasser gelassen werden. Ohne den Allradantrieb und die Differentialsperren der G-Klasse wäre das ein unmögliches Unterfangen.

Schon am ersten Abend der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 war der Bootstrupp des DLRG Dinslaken mit der G-Klasse und dem Hochwasserboot im Einsatz. „In Solingen mussten wir Personen aus überfluteten Häusern retten“, erzählt Fabian Friese von den besonderen Notfällen, mit denen die Einsatzkräfte dabei konfrontiert wurden. „Da war die große Wattiefe der G-Klasse von unschätzbarem Wert.“

Die G-Klasse hat uns noch nie im Stich gelassen.

Fabian Friese, Pressesprecher, DLRG Dinslaken e.V.

Beste Voraussetzungen für die Wasserrettung.

Elektronik und Wasser vertragen sich nicht sonderlich gut. Da der Bootstrupp immer viel im, auf und am Wasser unterwegs ist, ist es von entscheidendem Vorteil, dass in der G-Klasse nur wenig komplexe und damit potenziell anfällige Elektronik verbaut ist – auch ein großer Pluspunkt bei Wartung und Reparaturen. Daher habe es in all den Jahren Wasserrettung bei der DLRG Dinslaken bis heute nahezu gar keine Probleme mit der G-Klasse gegeben, freut sich Fabian Friese.

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Bewegte Vergangenheit.

Dabei hat die G-Klasse 290 GD eine bewegte Vergangenheit. 1992 gebaut, wurde sie beim Ski Worldcup als Promotionsfahrzeug gezeigt. „Der DLRG Dinslaken hat das Fahrzeug dann 1993 direkt von Mercedes-Benz gekauft“, berichtet Fabian Friese. Seitdem ist es als Kommandowagen und Zugfahrzeug für die großen Boote der Rheinrettungsstation im unermüdlichen Einsatz.

Der stellvertretende Ausbildungsleiter zieht einen interessanten Vergleich: „Während wir im Laufe der Jahre schon viele verschiedenen Boote genutzt haben, ist uns die Mercedes-Benz G-Klasse über all diese Zeit immer treu geblieben. Wir mussten uns nicht nach anderen Lösungen umschauen, sie hat uns nie im Stich gelassen.“ Und vielleicht passen DLRG und G-Klasse auch deshalb so gut zusammen: Beiden liegt ein unerschütterliches Verantwortungsbewusstsein in den Genen. Während die menschlichen Helfer für die Sicherheit der Allgemeinheit sorgen, sorgt die G-Klasse für beste Unterstützung im Einsatz der Retterinnen und Retter. Für beide eine Ehrensache.

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